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7 Jura-Route - Übersicht
Die Jura-Route geht von Basel bis Nyon und führt auf 275 km immer nahe der französischen Grenze entlang durch drei Kantone und die hügelige Jura-Landschaft. Der Jura wird als «kleiner Bruder der Alpen» bezeichnet - anstelle der felsigen Berge der Alpen besitzt der Jura grüne Hügel, wo in den Alpen Kühe muhen, tummeln sich im Jura stolze Freiberger-Pferde. Die Route führt durch ruhige Gegenden, wo das Präzisionshandwerk der Uhrmacherkunst betrieben wird. Die meisten berühmten Schweizer Uhrenmarken werden in dieser Gegend produziert. Folgende Orte, die an der Route liegen, sind aus jeweils guten Gründen besonders sehenswert: St. Ursanne wegen des mittelalterlichen Charakters und der Stiftskirche; Saignelégier wegen der Pferdezucht; Muriaux wegen des Automobilmuseums; La-Chaux-de-Fonds aufgrund des Uhrenmuseums und dem eindrücklichen Stadtbild; Le Locle, weil es auch ein Uhrenmuseum besitzt; Les Brenets als Ausgangspunkt für eine Tour durch die Schluchten des Doubs; das Val de Travers, wo der geheimnisvolle, aber verbotene Schnaps Absinth erfunden wurde und in den Hinterstuben der Kneipen noch immer getrunken wird; Ste-Croix, da es ein Automaten- und Spieldosenmuseum besitzt, Vallorbe hat eine Tropfsteinhöhle, und in Le Sentier gibt es wieder ein - Uhrenmuseum. Die Jura-Route ist nicht gerade anspruchslos; ein Netz von Bahn und Bus ermöglicht aber Verschnaufpausen. Und sportliche Familien können die Strecke durchaus bewältigen.
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